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Im Erscheinen: Publikation zur Tagung "Künstlerische Kunstpädagogik" - Internationale Tagung des Instituts für Kunstpädagogik/Justus-Liebig-Universität Gießen (4./5. Oktober 2011)
Konzept: Die Tagung soll die Vielfalt der Entwicklungen einer Kunstpädagogik, die ihre Inhalte, Ziele und Methoden von der Kunst her begründet und aus der Kunst heraus entwickelt, zusammenführen und in zentralen Themenfeldern zur Diskussion stellen. So ist auf der einen Seite eine kritische Bestandsaufnahme einer wesentlichen Entwicklung der Kunstpädagogik in Deutschland seit den 1990er Jahren beabsichtigt, zum anderen sollen Perspektiven für die zukünftige Arbeit auf diesem Feld entwickelt werden.
In den Beiträgen und Diskussionen soll eine Brücke zwischen kunstpädagogischer Theorie und modellhafter Praxis geschlagen werden. Internationale Referenten erweitern den Blick auf markante Aspekte einer künstlerischen Bildung.

Beitrag zur Sektion "Außerschulische Kunstpädagogik" (mit Beate Florenz, Hochschule für Kunst und Gestaltung Nordwestschweiz Basel, und Fabian Hofmann, Institut für Angewandte Kunstpädagogik Frankfurt):
Nanna Lüth, Butter bei die Fische. Kritische künstlerische Kunstvermittlung und Forschung


Dokumentation der Tagung: www.kuenstlerische-kunstpaedagogik.de

medien kunst vermitteln
Hg.: Nanna Lüth und Sabine Himmelsbach; Edith-Ruß-Haus für Medienkunst (ERHfM)

160 S., zahlr. sw. Abb., Titel zweifarbig
Preis: 14 euro
Berlin/Oldenburg 2011
Bestellung: Revolver Berlin, info@revolver-publishing.com
Titelbild: Dunne & Raby, Huggable Atomic Mushroom 2004/5 (Foto: Francis Ware)

Mit „medien kunst vermitteln“ wird zum ersten Mal im deutschen Sprachraum pädagogisches Arbeiten „von Medienkunst aus“ (angelehnt an Eva Sturms Konzept einer Vermittlung „Von Kunst aus“) formuliert. Dies geschieht am Beispiel der Praxis des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst in Oldenburg. Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Nanna Lüth, die schon 2001 und 2002 sich in der Gruppe Kunstcoop© besonders auf die Vermittlung von Medienkunst in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin spezialisiert war, leitet hier seit 2008 die Kunstvermittlung. Drei Autorinnen, die sich intensiv mit dem Arbeitsfeld zeitgemäßer, gesellschaftlich engagierter Kunstvermittlung beschäftigen, Prof. Carmen Mörsch (Zürich), Prof. Eva Sturm (Oldenburg) und die Kulturwissenschaftlerin Rahel Puffert (Hamburg) formulieren wichtige theoretische Bezugspunkte der lokalen Praxis.

Neben innerinstitutionellen Perspektiven stehen außerdem Beiträge von Künstler_innen, Kooperationspartner_innen und anderen Beteiligten. Die Herausgeber_innen versprechen sich von dieser vielstimmigen Veröffentlichung eine stärkere Sichtbarkeit und kritische Reflektion des außerordentlichen Dialogs zwischen Medienkunst, Pädagogik und Vermittlung, der in Oldenburg durch öffentliche und private Förderung entstehen konnte. >> Inhaltsverzeichnis

Website ERHfM: www.edith-russ-haus.de/Kunstvermittlung